TU WAS – Mehr Gehör für die Wirtschaft e.V.

Panorama

Der Verein TU WAS hat sich auf die Fahnen geschrieben, kleine und mittelständische Unternehmen zu unterstützen. Regio Business Magazin sprach über Aufgaben und Ziele des Vereins mit der Vereinsvorsitzenden Marita Astrid Bohnenstädt.

Im November 2016 hat sich der Verein „TU WAS Mehr Gehör für die Wirtschaft e.V.“ gegründet. Frau Bohnenstädt, Sie sind Mitbegründerin und Vorsitzende des Vereins. Welche Idee steht hinter dieser Vereinsgründung?

Eine starke Gemeinschaft zu schaffen. Den kleinen und mittelständischen Unternehmen eine Stimme geben, denn sie haben anders als die Konzerne keine Lobby mehr. Jedem, wenn nötig, Beistand in schwierigen Problemlagen und Situationen zu geben. Durch gemeinsames Agieren und Reagieren politische Entscheidungen, die der Wirtschaft schaden, verhindern oder diese durch Handeln zu beeinflussen und sich nicht der Willkür der Politik zu ergeben.

Welche Ziele verfolgt der Verein? Was möchten Sie mit ihm erreichen?

Eine Aufwertung und Stärkung der kleinen und mittelständischen Unternehmen. Bildung einer großen und starken Organisation für alle Branchen, um diesen Unternehmen kraftvoll Gehör zu verschaffen!

Die Förderung der regionalen Wirtschaft ist eines Ihrer Hauptthemen. Wie stellen Sie sich das konkret vor?

Da ansetzen, wo die Politik derzeit versagt. Das bedeutet zum Beispiel, Finanzierungsmöglichkeiten als Alternative zu den Banken anzubieten. Einen guten Informationspool für die Mitglieder schaffen, denn Unternehmer erfahren oft gar nicht oder zu spät von Gesetzesänderungen und neuen Auflagen. Aus dem Vereinsnetzwerk heraus Hilfe und Unterstützung durch Rechtsanwälte, Steuerberater und andere Spezialisten zu geben. Durch Veranstaltungen über politische Entwicklungen aufzuklären sowie den Unternehmern für ihr strategisches Handeln Wissen und Fakten zu vermitteln.

TU WAS richtet sich vorwiegend an Selbständige, insbesondere auch an die „Alleinkämpfer“ unter ihnen. Wo sehen Sie bei diesen Unternehmen die großen Probleme, bei denen der Verein helfen kann?

Der Bürokratismus ist für Einzelkämpfer die große Herausforderung, der sie oft aus zeitlichen oder anderen Gründen nicht gewachsen sind. Damit setzen sich viele Unternehmen häufig unberechtigten Forderungen seitens der Behörden aus, die für sie vielfach als Bedrohung angesehen werden. Den Unternehmen fehlt oft die Kraft, sich neben ihrem eigentlichen Hauptgeschäft damit auseinanderzusetzen. Der Verein bietet Beistand und ist darüber hinaus die gemeinschaftliche Interessensvertretung, insbesondere für diese „Einzelkämpfer“.

Auf Ihrer Website steht, dass Sie auch Unternehmen für den Großen Preis des Mittelstandes nominieren und begleiten, wie muss man sich das vorstellen?

Wir haben in diesem Jahr erstmals ein Unternehmen des Vereins zur Nominierung vorgeschlagen. Es hat geklappt und wir drücken derzeit für die Preisverleihung im September alle Daumen. Zur Würdigung besonderer Leistungen in der Wirtschaft werden wir auch im nächsten Jahr Unternehmen des Vereins für den Großen Preis des Mittelstandes vorschlagen. Die Firmen werden bei allen Aktivitäten in Bezug auf Werbung und ihrer Darstellung nach außen, bis zur Preisverleihung durch ein kompetentes Marketing-Unternehmen des Vereins unterstützt und begleitet. Diese Begleitung setzt sich fort, wenn das nominierte Unternehmen auf der Galaveranstaltung einen Preis erhält.

Konnten Sie in ihrer jungen Vereinsgeschichte schon einiges bewegen?

Der Verein wurde im November 2016 gegründet, jedoch erfolgte die Eintragung in das Vereinsregister erst im März 2017. Seitdem sind wir aktiv mit der Mitgliederwerbung beschäftigt. Es laufen Gespräche und Terminvereinbarungen mit Unterstützern, wie zum Beispiel der Oskar-Patzelt-Stiftung. In der Kürze der Zeit haben wir zwei Finanzunternehmen für Finanzierungen des Mittelstandes gewinnen können. Im Herbst 2017 ist eine größere Veranstaltung für Mitglieder und die, die es werden wollen, geplant.

Wer sich jetzt für Ihren Verein interessiert, was sollte er tun? Wie kann er Sie erreichen oder sich einbringen?

Sich über die Website www.tuwas-wirtschaft.de informieren und wenn es gefällt den Antrag für eine Mitgliedschaft herunterladen, ausfüllen und per Mail an die info@tuwas-wirtschaft.de senden. Für Fragen stehe ich jeder Zeit gern unter der bereits genannten Mailadresse oder Tel.-Nr.: 03991 6747121 zur Verfügung.

KONTAKT:
Kontakt & Servicestelle
Specker Straße 77
17192 Waren / Müritz

Tel.: 03991 67 47 121
E-Mail: info@tuwas-wirtschaft.de
Web: www.tuwas-wirtschaft.de